budde1 150x200Der SPD-Landesverband Sachsen-Anhalt hat dieser Tage Erfreuliches zu vermelden. Seit der Bundestagswahl gab es zahlreiche Neueintritte in die hiesige SPD. Insgesamt 45 neue Mitglieder sind in den einzelnen Gliederungen eingetreten. Die SPD in Sachsen-Anhalt liegt damit im Trend, verzeichnet doch die SPD bundesweit seit September eine erhöhte Anzahl an Eintritten.

Die SPD-Landesvorsitzende Katrin Budde sieht darin eine Bestätigung des Weges, den die Partei nach dem 22. September eingeschlagen hat. „Wir haben nach diesem Wahlergebnis zwei Dinge getan. Wir waren zum ersten auch in dieser nicht ganz einfachen Lage offen für Gespräche.“ Trotz des großen Widerstrebens gegen eine Große Koalition in der SPD sei das erst einmal gute demokratische Tradition. „Deren Einhaltung erwarten die Menschen zu Recht von uns“, so Budde. „Zum zweiten haben wir auf eine breite Mitgliederbeteiligung gesetzt.“ Der Parteikonvent hat zweimal über die Weiterführung der Gespräche entschieden und am Ende steht ein Mitgliedervotum über einen Koalitionsvertrag.

„Die Neueintritte zeigen, dieser Weg der Transparenz und Mitbestimmung ist der richtige“, erklärte die Landesvorsitzende. Die Entscheidung darüber, wie nach der Bundestagswahl die neue Bundesregierung aussieht, bewegt viele Menschen. „Aber nur in der SPD können sie mitbestimmen, wie es weitergeht“, sagte Budde und warb für weitere Eintritte. „In unserer Mitte ist noch reichlich Platz.“ Alle Neumitglieder, die bis zum 13. November in die SPD eintreten, sind stimmberechtigt.