budde1 150x200Der 9. November wird auch als Schicksalstag der deutschen Geschichte bezeichnet. Das ist wenig verwunderlich, fallen doch die Novemberrevolution, der Hitlerputsch, die Reichspogromnacht und die Öffnung der Mauer auf dieses geschichtsträchtige Datum. Dabei avancierte gerade das letzte Ereignis zum Glückstag der Deutschen, war er doch der Anfang vom Ende der deutschen Teilung.

Dazu erklärte Katrin Budde, Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion und SPD-Landesvorsitzender: „Als vor 25 Jahren überall in der DDR Tausende Menschen auf die Straße gegangen waren, haben die Wenigsten geglaubt, dass das Ende des Regimes so kurz bevor stand. Niemand wusste, wie das System reagieren, ob die Panzer und Maschinengewehre zum Einsatz kommen würden. Irgendwann war klar: Als die Panzer schwiegen, war die Revolution gewonnen und öffneten sich die Schlagbäume. Damit gipfelte die Friedliche Revolution in einem unglaublichen Glücksmoment. Aus „Die Mauer muss weg!“ war Wirklichkeit geworden.

Wer heute, ein Vierteljahrhundert später, durch unsere Städte und Gemeinden fährt, wird feststellen dass uns die Einheit sichtlich gut getan hat. Dabei war die anfängliche Hoffnung, der Osten könnte schneller aufholen, eher Ausdruck der Hoffnung und des Überschwangs, denn realistische Einschätzung. Dennoch ist eines offensichtlich: Die Menschen im Osten haben mit viel Unterstützung aus den Alten Bundesländern eine unglaubliche Aufbauleistung vollbracht.

Die Öffnung der Mauer vor 25 Jahren waren das Ergebnis des vieler Menschen nach Freiheit und Demokratie und sie ist heute Verpflichtung, diese Freiheit und diese Demokratie zu wahren und zum Wohle aller einzusetzen.“