Erben fordert Sicherheit für Bundeswehrstandorte in Sachsen-Anhalt PDF Drucken
Montag, den 26. Juli 2010

erben_160x120Im Vorfeld des morgigen Besuchs von Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg am Bundeswehrstandort Burg hat der stellvertretende Landesvorsitzende des SPD-Landesverbandes Sachsen-Anhalt Rüdiger Erben eindringlich vor dem Abbau weiterer Dienstposten oder gar der Schließung von Bundeswehr-Standorten in Sachsen-Anhalt gewarnt. "Aus keinem anderen Bundesland hat sich die Bundeswehr so weitgehend zurückgezogen wie aus Sachsen-Anhalt. Deshalb ist es recht und billig, wenn Planungssicherheit für die verbliebenen Standorte in unserem Land verlangt wird. Alles andere wäre ein kapitaler Fehler für die Funktionsfähigkeit der Bundeswehr und eine riesige Herausforderung für die betroffenen Kommunen und das Land", sagte Erben.

Guttenberg hatte Ende Mai angekündigt, die Truppenstärke der Bundeswehr erheblich reduzieren zu wollen und in diesem Zusammenhang auch von weiteren Standortschließungen gesprochen. In der vorletzten Woche hatte er dann bei einem Truppenbesuch erklärt, dass er erst Mitte 2011 über die Standortschließungen erscheiden werde.

Erben: „So lange können die Betroffenen nicht warten und in Unsicherheit über die Zukunft der hiesigen Standort leben. Die Bundeswehr sollte in allen Regionen Deutschlands vertreten sein. Eine Armee, die zurückgezogen in wenigen Kasernen ihren Dienst macht, entspricht nicht der Vorstellung einer breit verwurzelten und anerkannten Bundeswehr."

 
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