Internet: www.ag60plus.de

Vorsitzender:
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Stellvertreter
Dr. Eckehard Beichler
Wilfried Riß

Beisitzer/innen
Falk Bolze
Dr. Manfred Haufe
Käte Kapell
Erich meißner
Reinhard Rauschning
Christine Riß
Jürgen Schlafke
Hans-Eicke Weitz

Vorstandssitzungen 1. Halbjahr 2017

  • 24. Januar 2017 Gespräch mit der Vorsitzenden der Landesseniorenvertretung, Frau Angelika Zander ( Ministerialrätin a.D.)
    Beitrag der Seniorenräte für die demokratisch organisierte Bürgergesellschaft
  • 23. Februar 2017 Gespräch mit der Ministerin für Soziales, Frau Petra Grimm-Benne Welche neuen Orientierungen verfolgt die Sozialministerin
  • 11. April 2017 Konzeption des Landesvorstandes/-verbandes zur Bundestagswahl, Landesvorstandsmitglied Dr. Franziska Kersten „Alt werden in Sachsen-Anhalt“ oder Vertreter/in der Landesgeschäftsstelle
  • 2. Mai 2017 Inhaltliche und organisatorische Vorbereitung der Landeskonferenz mit Vorstandswahlen
  • 23. Mai 2017 Landeskonferenz in Magdeburg

Einige persönliche Gedanken zum Aktionstag 2016 der AG 60plus

„Solidarisch handeln – damit wir morgen noch gut leben können“

Für uns als Generation 60plus, im Besitz reicher Lebenserfahrung, auch als Kriegskinder aber sicher als Nachkriegsgeneration des II. Weltkrieges und nunmehr im letzten Viertel des Lebens angekommen, ist der Begriff einer solidarischen Mitmenschlichkeit erlebte Erfahrung. Daher haben wir in ganz besonderem Maße die Pflicht gegen rücksichtslosen Egoismus und Vereinsamung der Menschen einzutreten und gegenseitige Verantwortung und Verpflichtung zu solidarischem Handeln zu übernehmen.

Stark ist der Einzelne besonders in Gemeinschaft. Diese findet man in unserer Partei ebenso wie in vielen Organisationen wie beispielsweise Arbeiterwohlfahrt oder Volkssolidarität.
Solidarität heißt für mich daher insbesondere

  • gleichberechtigtes Nebeneinander aller Generationen
  • politische Verantwortlichkeit für die nachwachsenden Generationen,
    Bildungs- und Lebenschancen für alle ( allein 30000 obdachlose Kinder in Deutschland oder die zahlreichen „Hartz IV Empfänger“ sind eine Schande für unser Land)
  • Ausgleich von Arm und Reich (wieso nehmen wir es hin, dass 10% der Bevölkerung über 80% des Vermögens verfügen? (wir sind doch so stolz auf unser Grundgesetz, wo es in Artikel 14 heißt, dass Reichtum verpflichtet – auch zu Solidarität)
  • Akzeptanz Andersdenker, Anderslebender oder in Not Geratener bzw. politisch
    Verfolgter.

Norwin Dorn
Landesvorsitzender

Kooperation über Landesgrenzen
Vorstände von Sachsen-Anhalt, Thüringen, Sachsen und Braunschweig vertiefen
ihre Beziehungen

Im Ergebnis der Vorstandswahlen auf der Bundeskonferenz am 16./17. September in Rostock sind wir mit dem Landesvorsitzenden der AG 60+ aus Sachsen-Anhalt wie in den Jahren zuvor durch einen Vertreter im Bundesvorstand vertreten. So kann auch in den kommenden zwei Jahren die in der Vergangenheit begonnene kooperative Zusammenarbeit fortgesetzt werden.
Begonnen wurde bereits am 21. Oktober mit einem Treffen in Thüringen unter dem Titel „Politisches Thüringer Kloßessen“, welches der dortige Landesvorstand organisiert hatte. Das politisches Thema war „Auswertung der Bundeskonferenz“.


Die seit Jahren alternierend organisierten Klausurtagungen der Vorstände des Bezirkes Braunschweig und Sachsen-Anhalts fanden in diesem Jahr in der politischen Bildungsstätte Helmstedt statt. Teilnehmer war hier auch der stellvertretende Landesvorsitzende aus Sachsen (Thüringen fehlte kurzfristig wegen Krankhei). Aktuelle Themen wie „Asylgewährung“ und Gesundheitspolitik wurden mit MdB Carola Reimann und MdL Christos Pantazis behandelt.
Eine lange Tradition hat jeweils am 11.11. ein Braunkohlessen in Gifhorn in Niedersachsen, wobei die politischen Ansprachen der jeweils exponierten Gastredner Höhepunkte darstellen.  In diesem Jahr war es der neu gewählte stellvertretende Bundesvorsitzende unserer Arbeitsgemeinschaft, Reinhold Hemker mit einer Rede zum 6ten Altenbericht der Bundesregierung.

Landes AG 60+ wiederum im Bundesvorstand vertreten

Am 16. und 17. September 2015 fand in Rostock die diesjährige Bundeskonferenz der
AG 60plus statt. Unser Landesverband war entsprechend unserer Mitgliederstärke lediglich mit zwei Delegierten vertreten, ebenso wie auch die anderen „Ostverbände“.

Zusätzlich wurde unsere AG durch den Landesvorsitzenden als aktuelles Mitglied des Bundesvorstandes repräsentiert. Die Schwierigkeit sich mit derartig schwacher Basis im Rücken durchzusetzen liegt dabei wohl auf der Hand!

Aus Sachsen-Anhalt hatten wir im Ergebnis der Landeskonferenz vom 30. Juni einen Antrag
„Erhebung des 8ten Mai zum gesamtdeutschen Gedenktag“ eingebracht. Mit einer Gegenstimme unter den 200 Delegierten wurde diesem Antrag nach emotionaler Diskussion zugestimmt. Er wurde an die Bundestagsfraktion sowie an den Bundesparteitag zur Bearbeitung überwiesen.

Bei den Wahlen zum Bundesvorstand konnte sich unser Landesvorsitzender erneut als Beisitzer im 10-köpfigen Vorstand durchsetzen, so dass unsere an Mitgliedern schwachen „Ostverbände“ wiederum, wie in den Jahren zuvor, mit einer Stimme im Vorstand vertreten sind.

AG 60plus wählte neuen Vorstand

ag60plus lavo2015Am 30. Juni wählten die 60plus Mitglieder des Landesverbandes im Roncalli Haus Magdeburg anlässlich ihrer Landeskonferenz den neuen Vorstand. Alter und neuer Vorsitzender ist Norwin Dorn vom Stadtverband Halle. Dr. Eckehart Beichler aus Sommersdorf, Altmark wurde wiederum einstimmig als erster Stellvertreter gewählt. Komplettiert wird das „Spitzentrio“ durch den erstmals zur Wahl angetretenen Wilfried Riß aus der Lutherstadt Eisleben.8 Beisitzerinnen und Beisitzer vervollständigen den Landesvorstand.
Als Gäste konnten der Bezirksvorsitzende Braunschweig, Genosse Wolfgang Welge sowie unsere Juso Landesvorsitzende Tina Rosner begrüßt werden. Landtagsvizepräsident Gerhard Miesterfeld lies in seiner Begrüßungsansprache mit launigen Worten die letzten
25 Jahre politischer Arbeit Revue passieren und mit einem optimistischen Ausblick auf das Wahljahr 2016 enden.
Im inhaltlichen Teil der Konferenz behandelten die Mitglieder mit ihren Anträgen an Land und Bund wichtige Themen zu den Schwerpunkten Schulschließungen und Gesundheitspolitik im ländlichen Raum, bürgerschaftliches Engagement und rechtliche Regelung von Seniorenvertretungen, um den Wortbekenntnissen offizieller Politik zur Rolle der Älteren in der Gesellschaft einen glaubwürdigen Rahmen zu geben.

Norwin Dorn
Landesvorsitzender der AG 60+

Der 8te Mai –
für die AG 60plus der „Tag der Befreiung“

08mai 60plusAn diesem Tag des Jahres 1945 endete der II. Weltkrieg in einem Europa unvorstellbarer Zerstörung. Der Sieg der Alliierten über Nazideutschland bedeutete für unser Land, ja für unseren Kontinent, auch Befreiung auch die endgültige Befreiung von einem unmenschlichen politischen System des Völkermordes, der Verfolgung und Ermordung Andersdenker und Anderslebender. Die Mahnung dieses Tages hat bis heute ihre Gültigkeit behalten. Wir erleben ja gerade im Augenblick, wie wiederum in Deutschland Fremdenhass und Ablehnung Wogen schlagen. Daher hat dieser 8te Mai eine immense Bedeutung.


Es ist auch eine Frage des Anstandes derer zu gedenken, die die Hauptlast des Krieges zu tragen hatten, die Angehörigen der damaligen Roten Armee sowie der Bürgerinnen und Bürger der Sowjetunion. Fast 27 Millionen von ihnen verloren während des Krieges und des Besatzungsterrors ihr Leben – 11,4 Millionen Soldaten und 15,4 Millionen Zivilisten; Kinder, Greise, Frauen, Zwangsarbeiter… Insofern steht der 8te Mai auch im Kontext zum diesjährigen Aktionstag der AG60plus mit ihrem Thema „Solidarität und Gerechtigkeit“.


Die Arbeitsgemeinschaft 60plus des Landesverbandes Sachsen-Anhalt sowie Mitglieder des Stadtverbandes Halle beteiligten sich daher an der Gedenkveranstaltung zum 70ten Jahrestag der Befreiung vor dem Obelisken des Gräberfeldes der Sowjetsoldaten auf dem Südfriedhof der Stadt Halle mit einem Blumengebinde.


Und unsere politische Forderung bleibt, dass der 8. Mai im vereinten Deutschland wieder ein staatlich geschützter Feier- und Gedenktag werden sollte. Die Zeitzeugen auch in unseren Reihen werden immer weniger und wie soll ansonsten eine Mahnung für die kommenden Generation erhalten bleiben.

Norwin Dorn
Landesvorsitzender der AG 60plus

AG 60plus im Landesverband Sachsen-Anhalt findet Zuspruch

SPD –Politik ist nur vermittelbar durch gut strukturierte Organisation „vor Ort“. Dazu können die älteren Mitglieder unserer Partei über die AG 60plus einen wertvollen Beitrag leisten. Heißt es doch in unseren Richtlinien „Ziel der Arbeitsgemeinschaft ist es, die Interessen der Älteren innerhalb und außerhalb der SPD zu vertreten, das Engagement der Älteren zu fördern (und) Menschen für die sozialdemokratische Programmatik zu gewinnen.“
Engagement in der AG 60plus hat darüber hinaus für den Einzelnen den Gewinn einer sinnvollen Betätigung in der Freizeit. Erfreulich, dass sich in unserem SPD Landesverband in Quedlinburg und Eisleben neue Interessengruppen für die AG 60plus zusammenfanden, die für Interessierte zur Teilnahme und Mitarbeit offen sind.